Kleinkunst

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De Stianghausratschn
Kleinkunst - 19.03.2022

„De Stianghausratschn“ singt im bayerischen Dialekt über Geschichten aus dem Leben. Ob über den Sohn, der ständig mit seiner neuen Freundin Siri am Handy spricht, über den vernachlässigten Ehemann der lieber der Hund der Familie sein möchte oder aber auch über die Preispolitik der Möbelhäuser. Dazu passen aber auch ein paar nachdenkliche Lieder wie „a schnäweiße Woikn“ oder „as Lebm lang“. Natürlich kommt auch das „Ratschn, Tratschn und Leid ausrichten“ nicht zu kurz, denn ihre drei Puppen „Herr und Frau Gscheid und Frau Haferl“ haben viel zu erzählen. Lieder, Gedichte und Zwiegespräche die mit viel Herz geschrieben werden; „lustig, gscheid, bläd, nochdenklich, hintafotzig, liab, nett, richtig bäs aber auf olle Fälle immer ehrlich und grodraus. Langweilig weards do quis koam.“

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Comedy Lounge Ingolstadt
Kleinkunst - 28.04.2022

Florian Simbecks Comedy Lounge Ingolstadt Vol. 36 im diagonal. am 10. Dezember 2019! Mit dabei: tba Adresse: Kreuzstraße 12 85049 Ingolstadt Beginn: Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr<br< Sichert Euch bis zum nur noch bis einschließlich 10. November 2019 die vergünstigten Early-Bird-Tickets zu €14,00 oder dauerhaft günstiger mit Organspenderausweis.

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Franziska Wanninger - furchtlos glücklich
Kleinkunst - 24.09.2021

furchtlos glücklich Nein, sie ist alles andere als eine Unbekannte. Franziska Wanninger schickt nach ihrem Debüt „Just und Margit“ und dem Nachfolgeprogramm „Ahoibe – guad is guad gnua“ nun ihr drittes Erfolgsprogramm auf die Kabarettbühnen des Landes. In „furchtlos glücklich“ arbeitet sich der neue Zahnarzt der Bühnenfigur nicht nur mit seinem Bohrer tief in den schmerzhaften Karieskern, sondern auch in deren Herz. Doch wer kennt das nicht – so einfach die Tore auf und rein ins Glück, das hat noch selten einer geschafft. Unter dem Amalgam der Alltagsrührmichnichtanschutzfunktionen liegt aber doch vielleicht ungeahntes Potential. Mit ihrer grandios lustigen Art geht sie großen Themen mit leichtem Fuß auf die Spur. Sie changiert scheinbar ohne Mühe zwischen dem derben Grantler und der zarten, auf Sinnsuche reisenden Städterin. Wanninger gelingt es mit wenigen Charakterstrichen schwungvoll und pointiert ganze Welten zu erschaffen. In „furchtlos glücklich“ gibt Franziska Wanninger ganz neue Seiten preis, ohne die geliebt-gewohnten vergessen zu lassen. Sie erzählt mitreißend, singt von den Untiefen des Lebens und zeigt, dass Mut immer belohnt wird. Oder was würden Sie wagen, um glücklich zu werden?

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Stefan Kröll - Goldrausch 2.0
Kleinkunst - 12.11.2021

Denkt man an Bayern, dann gern an einen weißblauen Himmel, an grasgrüne Weiden vor Alpenpanorama oder glitzernde Seen. Der eine oder andere auch an schillernde Könige und Reichtum! Die wenigsten denken an eine „Gruam“. Düster, muffig, geheimnisvoll. Man könnte auch sagen: der Mist, der durchs Gitter fällt, das was gern verdrängt oder gar totgeschwiegen wird, was nur in Sagen, Mythen oder in geheimen Verschwörungstheorien überlebt. Dabei übt doch gerade das Abgründige so eine große Faszination aus. Auch auf Stefan Kröll, den seit ein paar Jahren so erfolgreichen oberbayerischen Kabarettisten und gleichzeitig vielleicht interessantesten Erzähler in Sachen Bayerische Geschichte. Mutig hat er sich an den Rand verbotener Abgründe gestellt, einen Blick in tiefe Keller oder hinter aufpolierte Kulissen gewagt, auch mal mit dem Vergrößerungsglas in der Hand. Spannend plaudert Kröll in schönstem, den Ohren schmeichelndem Oberbairisch über Geheimnisse, Mythen und Aberglauben im Freistaat. Schnell hängt ihm das Publikum an den Lippen, um unvermutet aus der heilen Welt heraus in eine „waxe Gschicht“ von anno dazumal oder in eine verruchte Anekdote katapultiert zu werden. Aber keine Angst: Stefan Kröll bringt das Publikum immer wieder heil ins „Hier und Jetzt“ zurück und schlägt dabei so ungewohnte wie spannende Brücken. So treffen Hexenverbrennungen und die BILD - Zeitung ebenso aufeinander wie Schillers „Räuber“ und der "Boarisch Hiasl". Nie anklagend trotzig oder unter der Gürtellinie provozierend, sondern immer charmant witzig und saukomisch wirft Kröll gewohnte Denkmuster über den Haufen, öffnet die Sicht auf neue Perspektiven und lässt dabei der Faszination an Abgründen oder der Gier nach geheimem Wissen viel Raum. Bemerkenswert, wie verblüffend aktuell manch historische Anekdote ist und wie tief der Aberglaube noch immer in der Gesellschaft verankert zu sein scheint.

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Lucy van Kuhl - Dazwischen
Kleinkunst - 11.12.2021

Wir sind oft dazwischen. Pasta oder Pizza? Samsung oder Apple? Welchen Handy-Vertrag bei den vielen Angeboten? Bleibe ich bei meinem Partner oder will ich etwas Neues. Als Sklaven unserer Zeit hetzen wir von Termin zu Termin, schieben manchmal Menschen und Hamburger einfach so dazwischen. Arbeite ich noch oder lebe ich schon? Lucy van Kuhl zeigt in ihrem neuen Programm, dass der „Dazwischen“-Zustand etwas Aufregendes hat. Schließlich befinden wir uns alle im „Dazwischen“ zwischen Geburt und Tod, das man Leben nennt. Wie schlimm ist es, mal eine Zeit lang auf zwei halben Stühlen sitzen? Es geht auch nicht immer um ein Entweder-Oder, sondern auch mal um ein Sowohl als Auch. Wir sind alle Persönlichkeiten mit vielen Facetten, keiner hat nur eine. Die Hin- und Hergerissenheit gehört zum Leben dazu. Auf ihre humorvoll-nachdenkliche Art erzählt und besingt Lucy van Kuhl Situationen aus dem Leben. In ihren sensiblen Chansons und knackig-pointierten Kabarett-Liedern bringt sie’s auf den Punkt – und das Ein oder Andere steht natürlich auch zwischen den Zeilen …

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Christine Eixenberger - Einbildungsfreiheit
Kleinkunst - 25.11.2021

Christine Eixenberger ist eine Vollblut-Entertainerin, die ihrem Publikum auf die Finger und gleichzeitig auf’s Maul schaut. Dafür wurde die Kabarettistin und Schauspielerin im Oktober 2019 mit dem Bayerischen Kabarettpreis in der Sparte „Senkrechtstarter“ gewürdigt. Begründung der Jury: „Jung, strahlend, frech – und dabei sehr bayerisch. Von Christine Eixenbergers gutem Aussehen sollte man sich nicht täuschen lassen und meinen, bei ihr gehe es um Oberflächlichkeiten. In drei Solo-Programmen hat die studierte Grundschullehrerin schon bewiesen, dass sie ebenso hemmungs- wie schonungslos austeilen und bürgerliche Befindlichkeiten aufdecken kann...“. Im Herbst 2020 startet Christine Eixenberger mit ihrem neuen Solo-Programm „Einbildungsfreiheit“ und fegt gewohnt rasant von einer Bühne Bayerns zur nächsten. Sie kann auch gar nicht anders, denn sie hat sich frei gemacht. Von ihren eigenen vier Wänden nämlich, aber nicht, weil sie muss, denn „sie muas gar nix, außer sterbn“ (Opa Eixenberger). Sondern vielmehr, weil sie’s kann, ganz im Sinne Voltaires: „Wille ist Wollen und Freiheit ist Können“. Das setzt Gedanken frei...aber welche? Alles beginnt mit einem biblischen Wasserschaden: Von sagenumwobenen Pilzkolonien und nicht ganz so flotten Handwerksburschen aus den eigenen vier Wänden vertrieben, bricht Christine Eixenberger in eine Odyssee durch den Groß- und Kleinstadtdschungel auf. In ihrem neuen Programm breitet die Kabarettistin ein Panoptikum aus, wie es romantischer nicht sein könnte: Bei ihrer unfreiwilligen Wohnungssuche umgarnt sie Immobilienmakler und Hausbesitzer, die sich allesamt gebärden wie Lehnsherrn einer längst vergangenen Epoche. „Ich bin dann mal so frei...!“ denkt sich Christine Eixenberger und begegnet den Möchtegern-Monarchen der Neuzeit gewohnt furchtlos, stimm- und wortgewaltig, gestählt durch unzählige Bastelstunden und Grundschulklassenfahrten. "Einbildungsfreiheit“ erzählt pointenreich von Bürgern und Burgfräulein, von der Macht der Märkte und der Suche nach diesem einen, mystischen, bayerischsten aller Orte: Dem ominösen "Dahoam".

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Stefan Otto - Gmahde Wiesn
Kleinkunst - 25.11.2021

A richtige „Gmahde Wiesn“ Stefan Otto´s neues Musikkabarettprogramm Wenn es in der Beziehung und der Liebe passt, im Berufsleben sich nichts quer stellt und im Bierzelt sich immer irgendwo ein Platzerl am Biertisch zum Dazusetzen findet, dann bezeichnet man das in Bayern als eine „Gmahde Wiesn“! Dass aber auch nicht Alles ganz problemlos und glatt im Leben läuft beweist der Musikkabarettist Stefan OTTO in seinem neuen und gleichnamigen Soloprogramm ab Mai 2020. Seine Videos verbreiten sich durch die sozialen Netze wie ein Lauffeuer und sorgen dafür, dass der Niederbayer auf vielen bekannten bayerischen und österreichischen Kabarettbühnen zuhause ist. Seine Clips mit dem Hit-Meldly und auch dem Loop-Reggae erreichten hunderttausende Klicks. Auch in seinem neuen Programm besticht der frisch gekürte Dingolfinger Kulturpreisträger neben musikalischer Vielseitigkeit an Gitarre, Keyboard und Waschbrett-Percussion durch seinen spritzigen Humor, welchen er gekonnt in Alltagsgeschichten und Liedertexte packt. Manchmal deftig bayerisch, dann wieder naiv und ruhig überschreitet Stefan OTTO aber nie die Grenze des guten Geschmacks. Locker, spontan und authentisch sucht er den Dialog mit seinem Publikum. Vom Rasenmähen, Schreinern und Zehennägel schneiden bis zur außergewöhnlichen Geburtstagsfeier in Tschechien – der sympathische Mitdreißiger schafft den Spagat sämtliche Absurditäten auf seiner „gmahden Wiesn“ zu sähen und mit Wortwitz zu düngen. Auch auf seine neuen Meldley´s mit den bekannten und umgetexteten Liedern darf man sich freuen, denn das gehört definitiv zu Stefan OTTO´s Königsdisziplin. Mitklatschen, ablachen und zuhören – das beste Rezept für einen kurzweiligen und lustigen Abend, der für den Musik-Comedian selbst als eine „Gmahde Wiesn“ endet.

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Luggi & Guggi - Durch dick und dünn
Kleinkunst - 20.01.2022

Luggi & Guggi. Schon der Name lässt schmunzeln. Das Duo Daniel Neuner und Thomas Gugger steht für Dick und Dünn, für Waschbär und Waschbrett, für Bauch und Brauch. Und für eine typisch bayerische Männerfreundschaft, die durch den täglichen Wettkampf erst die nötige Würze bekommt. Jeder will der Coolste sein. Unterschiedlicher könnten die beiden dabei kaum sein. Der eine leichtfüßig und flink wie eine Gazelle, der andere sprachgewandt und stark wie ein Bär. Guggi, das Schmalhemd versucht unermüdlich aus dem Schatten des stimmgewaltigen und „pfundigen“ Freundes Luggi zu treten. Um von dessen Geschichten aus aller Herren Länder abzulenken, schleppt er immer aberwitzigere Instrumente auf die Bühne, denen er überraschend musikalische Klänge entlockt. Aber am Ende verbindet sie halt doch die gemeinsame Liebe zur Musik, frönen sie beide zu gern der Leidenschaft, einen ganzen Abend lang das Publikum köstlich zu unterhalten. Luggi, das ist Daniel Ludwig Neuner, das Mannsbild aus dem BR, der beliebte Sprachreisende aus Knedl & Kraut, Thomas Gugger der versierte Schlagzeuger und Gitarrist, den viele noch aus der spektakulären Show „Yellow Hands“ kennen. Gemeinsam gehen sie durch Dick und Dünn und bespielen ab Herbst 2019 mit vielen Instrumenten die Bühnen Bayerns. Eindeutig trägt der Abend die Handschrift von Toni Bartl. Der kreative Instrumentenbauer und Regisseur aus Garmisch-Partenkirchen hat bereits mehr als ein Dutzend sehr erfolgreicher Bühnenprogramme wie „Alpin Drums“, „Knedl & Kraut“, „Yellow Hands“ oder „Alpen Sperrmüll“ konzipiert und inszeniert.

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